Franzosen eroberten Andorra im Sturm

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Äußerst windig ging es im Pyrenäen-Zwergenstaat Andorra zu. Aufgrund extremer Windverhältnisse wurde der komplette Zeitplan des GP verschoben und die Superpole sogar ausgesetzt. Auf dieser Basis setzten sich die drei Top-Franzosen am besten durch.

Allen voran Adrien Chareyre. Der ältere der beiden Chareyre Brüder schaffte beim GP of Andorra die beste Trainingszeit und gewann obendrein noch alle drei Rennen. Sein erster GP-Sieg in dieser Saison.

Sein Bruder Thomas Chareyre hatte es nicht ganz so einfach und musste für seinen zweiten Gesamtrang einen strapaziöseren Weg gehen. Im ersten Rennen schien alles noch ganz einfach. Er überholte Mauno Hermunen wenige Runden nach dem Start und verwies diesen somit auf Rang drei. Im zweiten Lauf hatte er dann Kontakt mit Thierry van den Bosch und wurde Vierter. Das dritte Rennen schien noch weniger Erfolg zu versprechen, als sich der TM-Pilot nach der ersten Runde auf Rang sieben wieder fand. Doch dank bärenstarkem Einsatz brachte Thomas sein Motorrad wieder auf den zweiten Platz vor. Thomas Chareyre ist damit wieder Spitzenreiter in der Weltmeisterschaft.

Dritter der GP Wertung wurde Thierry van den Bosch. Er platzierte sich in den Rennen auf Rang 4, 2 und 3.

Mauno Hermunen kam als Dritter, Sechster und Vierter ins Ziel. Nach schlechtem Start im zweiten Rennen stürzte er auch noch in der fünften Runde im Offroad. Er liegt nun auf zweiter Position in der WM-Wertung.

In der UEM Open hatte Vorlicek das erste Rennen gewinnen können, erreichte im zweiten Rennen aber nur den sechsten Platz. Nach einem Motorplatzer des Führenden Teo Monticelli wurde das Rennen frühzeitig durch rote Flagge abgebrochen. Sogar im LapChart bei Youthstream sieht man, dass noch zwei volle Runden durchgefahren wurde, bei denen Vorlicek in Führung war, doch gewertet wurde er als Vierter. Diskussionsstoff, wie immer bei solchen Entscheidungen.

S1 Top Ten Supermoto GP of Italy

S1 Race 1:

  1. Adrien Chareyre (FRA, Aprilia), 19:55.686
  2. Thomas Chareyre (FRA, TM), +0:01.018
  3. Mauno Hermunen (FIN, Husqvarna), +0:18.825
  4. Thierry Van Den Bosch (FRA, Aprilia), +0:21.693
  5. Ivan Lazzarini (ITA, Honda), +0:22.921
  6. Sylvain Bidart (FRA, Honda), +0:28.381
  7. Giovanni Bussei (ITA, Honda), +0:41.625
  8. Angel Karanyotov (BUL, KTM), +0:42.634
  9. Alexis Marie Luce (FRA, KTM), +0:42.912
  10. Paolo Gaspardone (ITA, Honda), +0:48.395

S1 Race 2:

  1. Adrien Chareyre (FRA, Aprilia), 19:54.713
  2. Thierry Van Den Bosch (FRA, Aprilia), +0:03.800
  3. Ivan Lazzarini (ITA, Honda), +0:13.911
  4. Thomas Chareyre (FRA, TM), +0:14.177
  5. Sylvain Bidart (FRA, Honda), +0:16.457
  6. Mauno Hermunen (FIN, Husqvarna), +0:24.336
  7. Alexis Marie Luce (FRA, KTM), +0:26.764
  8. Max Verderosa (ITA, Honda), +0:30.275
  9. Giovanni Bussei (ITA, Honda), +0:30.961
  10. Christian Ravaglia (ITA, Suzuki), +0:32.041

S1 Race 3:

  1. Adrien Chareyre (FRA, Aprilia), 19:41.637
  2. Thomas Chareyre (FRA, TM), +0:01.606
  3. Thierry Van Den Bosch (FRA, Aprilia), +0:13.074
  4. Mauno Hermunen (FIN, Husqvarna), +0:20.030
  5. Sylvain Bidart (FRA, Honda), +0:21.618
  6. Christian Ravaglia (ITA, Suzuki), +0:23.033
  7. Ivan Lazzarini (ITA, Honda), +0:24.170
  8. Massimo Beltrami (ITA, Honda), +0:24.374
  9. Alexis Marie Luce (FRA, KTM), +0:36.318
  10. Giovanni Bussei (ITA, Honda), +0:41.558

 

Tabellenstand der Supermoto WM nach 9 von 18 Rennen
  1. Thomas Chareyre (FRA, TM), 183 Punkte
  2. Mauno Hermunen (FIN, Husqvarna), 181 Punkte
  3. Adrien Chareyre (FRA, Aprilia), 179 Punkte
  4. Ivan Lazzarini (ITA, Honda), 164 Punkte
  5. Thierry Van Den Bosch (FRA, Aprilia), 139 Punkte
  6. Alexis Marie Luce (FRA, KTM), 115 Punkte
  7. Christian Ravaglia (ITA, Suzuki), 104 Punkte
  8. Giovanni Bussei (ITA, Honda), 93 Punkte
  9. Massimo Beltrami (ITA, Honda), 85 Punkte
  10. Sylvain Bidart (FRA, Honda), 85 Punkte