Ehrung für Class

Vize-Weltmeister Markus Class wurde vom ADAC Pfalz mit dem Gerd Raschig-Gedächtnispreis ausgezeichnet

Markus_ClassSupermoto-Ass Markus Class aus Worms wurde am Samstag bei der Motorsport-Ehrung vom ADAC Pfalz in Bad Dürkheim für seine hervorragenden Erfolge mit dem Gert-Raschig-Gedächtnispreis ausgezeichnet. Der 27-Jährige Motorradsportler war in der Saison 2017 bei der Internationalen Deutschen Supermoto-Meisterschaft der überragende Fahrer in der S1-Meisterschaft. Der Wormser gewann 12 von 14 Rennen und feierte davon fünf Doppelsiege bei den sieben Veranstaltungen. Für Markus Class war es bereits der dritte Titelgewinn nach 2013 und 2014. Nach seiner Kurzpause vom Supermoto-Sport hatte sich Markus Class Ende 2016 entschlossen für die Saison 2017 wieder voll anzugreifen und ist von seiner Husqvarna-Zweitaktmaschine auf den Viertakter (ebenfalls von Husqvarna) umgestiegen. In der Supermoto-Weltmeisterschaft wurde Class hinter dem Franzosen Thomas Chareyre Vize-Weltmeister. Auch mit dem Team Germany errang Class den Vizetitel bei der Supermoto-Mannschaftsweltmeisterschaft. Zum Saisonabschluss wurde Markus Class nach Perth/Australien eingeladen und gewann dort die Australische Supermoto-Meisterschaft in zwei Klassen (Premier Open und Pro). Der Wormser begann als Siebenjähriger im Jahr 1998 mit dem Motocross und fährt seit dieser Zeit für den AMC Frankenthal. Weitere Informationen über Markus Class gibt es im Internet unter www.markus-class.de bzw. auf der Motorsportseite vom ADAC Pfalz unter www.motorsportpfalz.de

Text + Foto: Michael Sonnick

Team Germany wieder beim SuperMoto of Nations am Start

Logo-SMoN-Team-Deutschland-2013Nach einjähriger Unterbrechung wird Deutschland 2013 wieder beim SuperMoto of Nations (SMoN) an den Start gehen. Schauplatz ist am 6. Oktober wie schon 2008 und 2009 Pleven in Bulgarien. Dort sicherte sich das DMSB-Team 2009 den bisher einzigen WM-Titel, damals mit den Piloten Julian Becher, Nico Joannidis und Jan Deitenbach.

In diesem Jahr werden Bernd Hiemer (KTM), Jan Deitenbach (Suzuki) und Kevin Würterle (KTM) das schwarz-rot-goldene Trio bilden. Der zweifache Weltmeister Bernd Hiemer hat in seinem Come-Back Jahr schnell wieder zu seinem alten Speed zurück gefunden. Er kennt die ausschließlich asphaltierte Piste von zahlreichen WM-Läufen in der Vergangenheit und freut sich auf den ersten internationalen Vergleich seit Ende 2010. Jan Deitenbach hat von allen deutschen Piloten die meiste Erfahrung auf der Piste von Pleven. Seit 2008 war er dort in jedem Jahr beim SMoN oder bei der EM am Start und 2009 Mitglied des Siegerteams. Für Kevin Würterle ist es der erste Start bei der Mannschafts-WM. Der jüngste im Trio verfügt über einen sehr guten Speed auf dem Asphalt und wird natürlich auch von der Erfahrung seiner Teamkollegen profitieren.

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Mauno Hermunen lässt Revue passieren

Mauno Hermunen erzählt seinen Weg Beginn seiner Supermoto Karriere an bis zum aktuellen Zeitpunkt. Auch wenn in seiner Geschichte die Supermoto DM ein wenig kurz kommt, ist sie dennoch interessant.

Hermunen wechselt auf TM Werksmaschine

Mauno Hermunen und Matt Winstanley stellen ihre sauber eingefahrenen Hondas in die Ecke und machen auf TM Factory Maschinen weiter. Nick Cannings, der Inhaber der SHR Supermoto Team, verkündete diese Nachricht auf seiner Facebook Seite:

Nach einem Treffen zwischen mir und TM wird SHR S1 in der Saison 2012 TM Werksmaschinen einsetzen. Nach den Testfahrten am Montag in Latina sagte Mauno, die TM sei das schnellste und agilste Motorrad das er je gefahren habe. Daher werden Mauno und Matt die TM in naher Zukunft fahren. Vielen Dank an Alex und Marco...

Um es klarzustellen, niemand wechselt hier Hals über Kopf das Team, sondern das SHR-S1 Team bietet seinen WM-Fahrern die Option auf ein neues, wahrscheinlich noch besseres Motorrad.

Petr Vorlicek wird in der EM weiterhin seine "großartige" Honda bewegen und hofft auf ein baldiges Wiedersehen mit seinen Freunden und Fans aus der DM. Vielleicht wird es in St. Wendel soweit sein.

Teamvorschau Supermoto WM und EM 2012

07_wm_logo24 Teams hat Youthstream auf der Liste für die kommende GP-Saison. Eine separate Unterteilung in EM und WM Teams, oder gar Fahrer kann man zur jetzigen Zeit noch nicht erwarten. Wer mal drüber schauen mächte, der klickt einfach auf weiterlesen.

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Pleiten, Pech und Pannen für Team Germany

Aragon – Die Supermoto Mannschafts-Weltmeisterschaft 2011 stand für das Team Germany unter keinem guten Stern. Andre Plogmann (Georgsmarienhütte), Markus Class (Worms) und Jan Deitenbach (Iserlohn) blieb nach einer beispiellosen Pechserie nur der enttäuschende 14 Rang unter 23 Nationen. Technische Ausfälle und unverschuldete Stürze warfen die letztjährigen Bronze-Gewinner von Beginn an in eine aussichtslose Position.

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Supermoto GP of Sicily

07_wm_logoWährend sich die Chareyre Brüder so richtig was auf's Punktekonto packen konnten, war es ein graues Wochenende für Mauno Hermunen. Tabellenführer Thomas Chareyre gewann die beiden ersten Rennen, jeweils gefolgt von seinem Bruder Adrien, während die beiden im dritten und letzten Lauf einfach die Position wechselten. Ivan Lazzarini belegte in allen drei Rennen den dritten Platz. Mauno Hermunen kam schon im ersten Lauf nicht so recht in Fahrt, belegte Rang acht; im zweiten Lauf fiel er fünf Runden vor Rennende aus und kam im dritten Lauf dann immerhin als Sechster ins Ziel.

In der Meisterschaft fiel Hermunen somit auf die vierte Position zurück, während Thomas und Adrien Chareyre vor Ivan Lazzarini an der Spitze liegen.

Jan Deitenbach belegte in der UEM Open die Plätze acht, sieben und neun. Seine tschechischen Suzuki Kollegen aus der DM waren etwas erfolgreicher unterwegs. Petr Vorlicek wurde in allen drei Rennen Zweiter, während Kejmar zuerst Vierter und dann jeweils Dritter wurde. Beherrscht wurde das UEM Geschehen vom Italiener Teo Monticelli, der alle drei Rennen gewann.

Franzosen eroberten Andorra im Sturm

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Äußerst windig ging es im Pyrenäen-Zwergenstaat Andorra zu. Aufgrund extremer Windverhältnisse wurde der komplette Zeitplan des GP verschoben und die Superpole sogar ausgesetzt. Auf dieser Basis setzten sich die drei Top-Franzosen am besten durch.

Allen voran Adrien Chareyre. Der ältere der beiden Chareyre Brüder schaffte beim GP of Andorra die beste Trainingszeit und gewann obendrein noch alle drei Rennen. Sein erster GP-Sieg in dieser Saison.

Sein Bruder Thomas Chareyre hatte es nicht ganz so einfach und musste für seinen zweiten Gesamtrang einen strapaziöseren Weg gehen. Im ersten Rennen schien alles noch ganz einfach. Er überholte Mauno Hermunen wenige Runden nach dem Start und verwies diesen somit auf Rang drei. Im zweiten Lauf hatte er dann Kontakt mit Thierry van den Bosch und wurde Vierter. Das dritte Rennen schien noch weniger Erfolg zu versprechen, als sich der TM-Pilot nach der ersten Runde auf Rang sieben wieder fand. Doch dank bärenstarkem Einsatz brachte Thomas sein Motorrad wieder auf den zweiten Platz vor. Thomas Chareyre ist damit wieder Spitzenreiter in der Weltmeisterschaft.

Dritter der GP Wertung wurde Thierry van den Bosch. Er platzierte sich in den Rennen auf Rang 4, 2 und 3.

Mauno Hermunen kam als Dritter, Sechster und Vierter ins Ziel. Nach schlechtem Start im zweiten Rennen stürzte er auch noch in der fünften Runde im Offroad. Er liegt nun auf zweiter Position in der WM-Wertung.

In der UEM Open hatte Vorlicek das erste Rennen gewinnen können, erreichte im zweiten Rennen aber nur den sechsten Platz. Nach einem Motorplatzer des Führenden Teo Monticelli wurde das Rennen frühzeitig durch rote Flagge abgebrochen. Sogar im LapChart bei Youthstream sieht man, dass noch zwei volle Runden durchgefahren wurde, bei denen Vorlicek in Führung war, doch gewertet wurde er als Vierter. Diskussionsstoff, wie immer bei solchen Entscheidungen.

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