Schlammschlacht in St. Wendel

20120603 queens_1496Beim dritten Event der Supermoto DM zeigte Petrus all seine Launen. Während man am Samstag noch T-Shirt Wetter erleben durfte, fing es bereits in der Nacht zum Sonntag an zu regnen und die Schauer hielten sich während des kompletten Sonntag über der Stadtrennstrecke von St. Wendel. Somit hatten nicht nur die Piloten, sondern auch die Zuschauer einiges auszuhalten. Doch die widrigen Umstände hielten knapp 5.000 Supermoto-Fans nicht davon ab den St. Wendeler Hexenkessel mit Regenschirmen zu verzieren. Der anhaltende Regen sorgte dafür, dass die Piloten den lehmige Boden des Offroad schnell über die komplette Bahn verteilt hatten, und das Renngeschehen zur rutschigen Angelegenheit werden ließen.

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Schön gezuckt

20120519 queens_0273Für Bene Waag ging es in Großenain darum, die exzellente Leistung von Harsewinkel zu wiederholen und dem Rest des Feldes, allen voran Tim Schön, zu entrücken. Schön grübelte schon lange vor den Rennen, wo er seine Vorteile haben könnte und legte sich schnell auf den Offroad fest. Wenn überhaupt, würde er Waag dort packen und dann irgendwie versuchen hinter sich zu halten. Ein Szenario, über das sich Felix Antholzer nach seiner Schlappe in Harsewinkel wohl erst einmal keine Sorgen machte. In Großenhain konnte es ihm nur darum gehen sein wahres Potenzial unter Beweis stellen und Punkte zu sammeln.

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Die Rückkehr des Rössle

20120519 queens_0134Wiedemann war nach seinem Auftakt in Harsewinkel gesetzt. Zweiter Favorit war Tommy Brandt, der C2-Gaststarter ohne Auswirkung auf die Meisterschaft, und Rutz will alles tun um sich seinen Traum vom Meisterschaftspodium zu erfüllen. Doch in Großenhain trat ein alter Bekannter in Erscheinung. Michael Rössle traf man immer mal wieder vereinzelt auf Events, doch nun hat er sich eine gebrauchte Spaniol Suzuki besorgt und will es noch mal wissen.

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Volles Haus in St. Wendel

20110605 queens_3154Am 2./3. Juni geht die Internationale Deutsche Supermoto Meisterschaft im saarländischen Sankt Wendel in die dritte Runde. Auf dem Straßenkurs rund um den Wendelinuspark werden an diesem Wochenende alle Klassen des Driftsports an den Start gehen. Aktuell haben sich Teilnehmer aus elf Nationen eingeschrieben. Zusammen mit dem Deutschen Supermoto Pokal, der Trophy und den Nachwuchspiloten erwartet die Besucher ein Rennwochenende mit über 200 Teilnehmern und einem Dutzend Rennen!

In der internationalen Top-Klasse S1 (bis 450 Kubik) hat sich Markus Class schon einen kleinen Vorsprung heraus gearbeitet. Der Pfälzer Suzuki-Pilot gewann bisher drei von vier Läufen. Seine Gegner hingegen wechseln sich auf den Verfolgerpositionen munter ab. Routinier Jürgen Künzel (Aprilia), der Tscheche Pavel Kejmar (KTM) und der ehemalige S2 Champ Michael Herrmann (Husqvarna) liegen am Nächsten auf der Lauer. Doch in dieser eng umkämpften Klasse ist noch ein weiteres halbes Dutzend Piloten für einen Podestplatz gut. Lokalmatador Markus Volz (KTM) erlebte beim letzten Rennen ein rabenschwarzes Wochenende und will natürlich vor heimischer Kulisse Boden gut machen.

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Class und Jasinski hängen die Verfolger ab

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Die Rückkehr der Supermoto DM auf den Flugplatz von Großenhain war ein voller Erfolg. Die Fans der Traditionsveranstaltung hatten nunmehr zwei Jahre ohne DM-Rennen auf diesem Kurs aushalten müssen, wurden für ihre Entbehrungen aber fürstlich belohnt. Neben den spannenden Rennen der DM und der Rahmenklassen der nationalen Meisterschaften gab es jede Menge Sonne und für das leibliche Wohl sorgten die zahlreichen Büdchen im Fahrerlager. Für jene die schon am Samstag angereist waren, hielt der Veranstalter ein Festzelt bereit, in dem die Ostrocker von City abends einheizten.

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Come-Back des Klassikers

20120429 queens_0118Am 19./20. Mai geht die Internationale Deutsche Supermoto Meisterschaft im sächsischen Großenhain in die zweite Runde. Der schnelle Flugplatzkurs gehörte seit 1995 zum Terminkalender. 2010 sorgte dann erst der Tornado, dann beim Ersatztermin sintflutartiger Regen für eine Absage. Nach einer Auszeit im vergangenen Jahr kommt der Event jetzt zurück. Aktuell haben sich in den sechs Klassen Teilnehmer aus elf Nationen eingeschrieben. Zusammen mit dem Deutschen Supermoto Pokal, der Trophy und den Nachwuchspiloten erwartet die Besucher ein Rennwochenende mit über 150 Teilnehmern und einem Dutzend Rennen! Und dazu auch ein Come-Back der legendären Großenhainer After-Race Partys, diesmal sogar mit Live-Konzert der Kult-Band „City“.

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Neue Besen kehren gut

20120429_queens_0001Die Ausgangsposition des Saisonstarts im C2 Pokal war nicht mit des C1-Pokal zu vergleichen. Nur die absoluten Top-Leute aus 2011 sind aufgestiegen, was alt eingesessene Dickschiff-Piloten automatisch wieder an die Spitze der Favoritengruppe spült. Doch ein neuer Mann machte in Harsewinkel auf sich aufmerksam. Jens Wiedemann war aktiver MX-Pilot und nahm auf nationaler Ebene erfolgreich an Wettkämpfen teil. Er war es, den die alten C2-Herren bei ihrer Rechnung nicht auf dem Zettel hatten und der ihnen einen fetten Strich durch selbige machte.

Schon im Zeittraining mussten die alten Silberrücken der C2 schmerzlich feststellen, dass der Neue den entscheidenden Deut schneller ist als sie. Wiedemann hatte zudem noch Schützenhilfe zweier Gastpiloten, die ihm den Rücken in der Startaufstellung freihalten würden. Tommy Brandt und Christian Carl belegten nämlich die Plätze zwei und drei, ehe Markus Rutz als Vierter und mit über einer Sekunde Rückstand auf Wiedemann als nächster eingeschriebener und somit punktberechtigter Fahrer folgte.

Die zweite Reihe teilten sich Kai Dederichs, Christian Deile, Sebastian Dechent und Ralf Ebert, neuerdings auf Kawasaki unterwegs.

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Waag-Festspiele im Emstalstadion

20120429 queens_0080Einige der Top-Leute aus der vergangenen C1-Saison sind zwar aufgestiegen, doch gleichzeitig tauchten neue Namen in der Nennliste auf. Zudem wird der C1 Pokal dieses Jahr zusammen mit der S3-Meisterschaft ausgefahren, was in einigen Fällen sogar zur Doppelnennung (S3 und C1) führt.
Benedikt Waag war in den Freien Trainings Schnellster der 29-köpfigen Truppe und wollte dies auch im Qualifying den Rennen unter Beweis wiederholen.

Im Zeittraining der C1 hielt sich Bene Waag noch zurück; legte zu Beginn des Trainings die schnellste Zeit vor, welche dann aber von Tim Schön und Max Nölte geknackt wurde. Anstatt sofort zu kontern zockte Waag zu lange und bekam zu guterletzt keine freie Runde mehr um nachzulegen. Somit ging "Mr. Nice" Tim Schön von der Pole ins Rennen, gefolgt von Max Nölte und Bene Waag. Auf der vierten Startposition fand sich der tschechische S3-Pilot Jaros Zdenek ein, der mit seiner 250er KTM eine grandiose Show bot.

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