Kini zurück im Supermoto

20120825 queens_0047Der C2-Pokal hatte am Wochenende in Harsewinkel einen hochkarätigen Gast. Kein geringerer als Klaus Kinigadner nahm die Gelegenheit wahr, sich und die Zuschauer auf eine Zeitreise zu schicken. 2004 stellte Kinigadner, liebevoll der Killer vom Ziller genannt, seine Factory LC4 in die Ecke und hing die Kombi an den Nagel. Ein Anruf von KTM Jäger brachte den Stein des Wahnsinns erneut ins Rollen. "Klaus, am Wochenende ist Supermoto DM in Harsewinkel. Wollen wir hinfahren?" Ein Revival der besonderen Art, denn Jäger war es, der Kini damals überhaupt zum Supermotofahren brachte.

Beim Rennen am Wochenende ging es jedenfalls nur um die Gaudi. Die alte KTM sah aus wie damals, Kombi und Helm sowieso und auch die eingesetzten Reifen schienen Anno 2004 zu sein. Jedenfalls fuhr Kini ganz im Stil der alten Zeiten extrem quer und stets mit Regenreifen auf der Vorderhand. In der C2 konnte das Nostalgiepaket gut mithalten. Ein zweiter Platz hinter Wiedemann ist eine fantastische Leistung. Aber im zweiten Rennen war es nach einem Verbremser auch nicht anders als damals. Den warmen Viertakter wieder anzubekommen dauerte und sorgte für eine Runde Rückstand auf die Spitze.

Beim legeren Interview am Samstagabend kündigte Kini scherzhaft seine Rückkehr an. Wie viel Ernst oder Wunschdenken darin verborgen lag, weiß niemand so genau.